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Speedys Filmtagebuch - The Witch (FFN 2016)

The Witch (FFN 2016)

 

The Witch (FFN 2016)

Gesehen am:
10.04.2016

Wo gesehen:
Metropol Stuttgart

  Review:
Ein tief gläubiges Ehepaar für mit seinen fünf Kindern sowie einigen Tieren führt abgeschiedenes und einsames Leben. Abseits jeglicher Zivilisation ist die Familie völlig auf sich alleine gestellt.
Als sich merkwürdige Vorkommnisse häufen wir der familiäre Zusammenhalt auf harte Proben gestellt. Ist es möglich, dass der nahegelegene Wald wirklich verhext ist?

Nach Jahren habe ich es mal wieder auf das Fantasy FilmFest geschafft. Der Film "The Witch" war dabei mal wieder eine Wundertüte, ausser dem Trailer wusste ich nicht viel über ihn. Herrausgekommen ist dabei weniger ein Horror Film, als mehr eine Charakterstudie über den Zusammenhalt des familiären Bundes im Setting des 17. Jahrhunderts. Schauspielerisch kann das Werk uneingeschränkt überzeugen. Oft hätte das Gezeigte in lächerliche abrutschen können, doch Dank der hervorragenden Darsteller sowie einer dichten Atmosphäre, geschieht dies zu keinem Zeitpunkt.
Lediglich auf die eher ruhige Erzählweise sowie doch eher ungewöhnliche musikalische Untermalung muss sich der Zuschauer einlassen. Dann kann der Film durchaus überzeugen und lässt gekonnt auch die eine andere Frage nach Abschluss offen.
spoiler:

- Warum ist die Familie ursprünglich umgesiedelt?
- Woher stammt der Bock “Black Phillip”?
- War Thomasin doch schon vor dem Pakt mit dem Teufel ihre Hexenneigung bewusst?
- Wo waren am Ende die Zwillinge?

Auch wenn der Trailer durchaus einen anderen Film vermuten lässt, hat mich “The Witch” gut unterhalten. Eine dichte Atmosphäre und gute schauspielerasche Leistungen habe mich überzeugt. Als Geheimtipp geht der Film bei mir aber nicht durch, dafür ist das Spannungniveau vor allem in der ersten Hälfte etwas zu niedrig.
Meine Wertung: 7 von 10 Punkte
Action
Humor
Spannung
Anspruch

Durchschnittliche Userwertung: 3 Punkte

 

Kommentare:

BumBum (keine mehr) hat den Film gesehen und schreibt am 11.04.2016 - 19:30 Uhr:
Nene,
das war nix.
Schauspielerisch sicherlich gut und auch sonst stimmig, ABER wo war der Horror? Spannungsbogen ist auch nicht wirklich vorhanden - ging mehr nach dem Schema - Beten, Flennen, Reden, Rumlaufen, Beten, Flennen, Reden - von Statten. Sehr nervig auf Dauer. No thanks

Meine Wertung: 3 von 10 Punkte


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