Speedys Filmtagebuch


Speedys Filmtagebuch - The Butterfly Effect

The Butterfly Effect

 

The Butterfly Effect

Gesehen am:
08.07.2004

Gesehen auf:
DVD RC 1

Bild:
Gut

Ton:
Sehr gut

  Review:
"It has been said that something as small as the flutter of a butterfly's wing can ultimately cause a typhoon halfway around the world"! Mit diesem recht bekannten Beispiel aus der Chaostheorie beginnt der Film "The Butterfly Effect". Even leidet als 13 jähriger Junge immer wieder an schweren Blackouts. Seine verzweifelte Mutter tingelt mit ihm von Arzt zu Arzt, doch keiner weiss wirklich Rat so versucht Evan mit diesem Handicap zu leben. Zusammen mit seinen Freunden heckt er eines Tages einen dummen Streich aus bei dem versehentlich eine Frau zusammen mit ihrem Baby ums Leben kommen. Genau in diesem Moment hat Evan wieder einen Blackout und kann sich nicht mehr an den genauen Hergang des Unfalls erinnern. Er beginnt ein Tagebuch zu schreiben und versucht so sich und seine Gedanken ins Reine zu bringen.
Jahre später als Student (Evan jetzt gespielt von Aston Kutcher - Ey Mann, wo is mein Auto?) stellt er fest, dass er die Gabe besitzt mit Hilfe seiner Tagebücher und einer Art Meditation in der Vergangenheit zu reisen. Evan fasst den Entschluss das tragische Unglück mit der Frau und ihrem Baby zu verhindern. Dadurch beeinflusst er aber auch die Zukunft, und das nicht nur - wie es zuerst scheint - zum Guten ...

Der LowBudget Thriller "The Butterfly Effect" schafft es den Zuschauer mit einigen, zu Beginn, sehr genialen Schockeffekten und einem allgemein atmosphärisch starken Anfang sehr schnell in seinen Bann zu ziehen. Streckenweise erinnerte mich die erste halbe Stunde sogar irgendwie an die Handschrift von Stephen King, und das ist durchaus positiv gemeint. Die ersten Probleme tauchen allerdings dann auf, wenn das Thema Zeitreisen ins Spiel kommt und ab diesem Zeitpunkt baut der Film kontinuierlich ab. Klar, wer hier den letzten Stein umdreht und untersucht ob darunter auch noch alles logisch ist, der ist bei dem Film sowieso von vornherein schon an der falschen Stelle. Logik und Zeitreisen - das lässt sich fast nie unter einen Hut bringen. Der Thriller lebt von der Spannung und die geht durch die Zeitsprünge leider etwas flöten. Die zu zahlreichen Twists wirken hier doch schon sehr ermüdend auf den Zuschauer. Gegen Ende war ich schon fast an dem Punkt angelangt, dass ich schon gar nicht mehr wissen wollte was aufgrund des Eingreifens von Evan in der Vergangenheit, als nächstes schief geht.

Den Bogen wieder in die richtige Richtung bekommt der Film dann erst gegen Schluss. Ich habe mir auf DVD den Directors Cut angeschaut und das etwas aussergewöhnlich "nicht Standard 0815" Ende hat mir im Nachhinein doch recht gut gefallen. Der Film schafft es dadurch wieder sich vom Durchschnitt ab zu heben und beinahe an die wirklich sehr guten ersten 30 Minuten anzuknüpfen. Würde der Mittelteil streckenweise nicht so schwächeln könnte man den Film guten Gewissens empfehlen. Nichts desto trotz werde ich mir "The Butterfly Effect" sicherlich noch mal im Kino anschauen sobald er dort anläuft, schon alleine weil mich das Ende des "Theatrical Cuts" interessiert
Meine Wertung: 6 von 10 Punkte
Action
Humor
Spannung
Anspruch

Durchschnittliche Userwertung: 7.6 Punkte

 

Kommentare:

BumBum (http://www.BumBum2000.de) hat den Film gesehen und schreibt am 19.07.2004 - 01:32 Uhr:
Hab mir heute auch mal den DC angeschaut. Wie Jochen schon geschrieben hat, macht der Film am Anfang einen wirklich klasse Eindruck und die Sound-/Schockeffekte sind klasse. Dann dümpelt er leider etwas vor sich hin, bevor es zu einem wirklich sehr sehr guten und doch ganz unerwarteten Ende kommt. Insgesammt leider nicht so gut wie erhofft, aber doch recht ordentlich!

Meine Wertung: 6 von 10 Punkte

big.Jay hat den Film gesehen und schreibt am 09.08.2004 - 17:46 Uhr:
Wenn dich das Ende des Kino-Cuts interessiert, solltest du einfach mal die andere Seite deiner US-DVD in den Player schmeißen, da ist nämlich der Kino-Cut drauf.

Meine Wertung: 7 von 10 Punkte

Knuddel hat den Film gesehen und schreibt am 15.08.2004 - 01:31 Uhr:
Also...hab beide Fassungen gesehen, sowhol den Kino- ,als auch den Directors-Cut!
Letzterer war auf jeden Fall besser. Trotz allem gebe ich 9/10, ich fand den Film megaspannend (ist echt nie langweilig geworden). Ich fand auch nicht, dass er so vor sich hingedümpelt hat. Vielleicht muss man ihn wirklich im Kino sehen, da wirkt er athmosphärisch sicherlich besser als auf DVD. Kann mir gut vorstellen, dass die eher durchschnittlichen Wertungen daran liegen.
Obwohl ich Ashton Kutcher normalerweise ja gar nicht mag, muss ich doch sagen, dass er eine recht ordentliche Leistung abgeliefet hat - und ich empfehle den Film mit guten Gewissen!

Meine Wertung: 9 von 10 Punkte

rekked hat den Film gesehen und schreibt am 05.09.2004 - 15:31 Uhr:
fasssssszinierend



Meine Wertung: 7 von 10 Punkte

skipper (http://www.limited-movie.de) hat den Film gesehen und schreibt am 13.03.2008 - 17:09 Uhr:
ich fand den Film auch klasse. die ganzen psychischen aspekte und auch das hin und her mit den zeitreisen und einflüssen ist am anfang zwar en bissel kompliziert aber trotzdem gut insziniert.

Meine Wertung: 9 von 10 Punkte


Kommentar hinzufügen
Nickname
Anti-Spam (Code ins Eingabefeld übertragen)    
Emailadresse (optional)
Homepage (optional)
Film gesehen/Wertung





© 2004 - 2017 Jochen Moßhammer
www.filmtagebuch.net - Version 2.61
Speedys Filmtagebuch